Der Ballon blickt auf eine 200-jährige Entwicklung zurück. Von handgeertigten Einzelstücken zur industriellen Produktion in gleichbleibender Qualität war es ein langer Weg.

Bereits im 18. Jahrhundert wird das erste Mal in Europa von Luftballonen berichtet. Zu dieser Zeit, und lange bis ins 19. Jahrhundert war der Ballon ein ausgesprochenes Luxusobjekt. Er fand in erster Linie für Windrichtungsmessungen in den verschiedenen Luftschichten Verwendung.

Die Ballonproduktion gestaltete sich damals aussergewöhnlich kompliziert, da die in Malaysien gewonnene Kautschukmilch nicht transportfähig war. So schnitt man aus dünn ausgezogenen Gummihäuten zwei Hälften aus und hämmerte diese in aufwändiger Arbeit zusammen. Die Tagesproduktion belief sich auf maximal vier Ballone.

Erst Mitte des 20. Jahrhunderts, als die Kautschukmilch haltbar gemacht werden konnte, steigerte sich durch die Einführung des Tauchverfahrens die Produktionsmenge kontinuierlich. Als das ungefährliche Ballonhelium schliesslich den hochexplosiven Wasserstoff ersetzte, der lange als Füllung gedient hatte, wandelte sich der Ballon zum Massenprodukt.

Ballone heute
Der Ballon von einst hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr gewandelt und ist vielfältig einsetzbar. So bringt er nicht nur Kinderaugen zum Leuchten, sondern spielt auch eine bedeutende Rolle in der Werbe- und Eventbranche. Darüber hinaus ist er durch seine Anpassungsfähigkeit im Dekorationsbereich nicht mehr wegzudenken. Durch diese Anwendungsbereiche gewinnt die Qualität der Ballone immer mehr an Bedeutung.